Forschungsvorhaben Japan

 

Tobias Landwehr, Doktorand am Institut für Umweltsystemforschung der Universität Osnabrück, erforschte das Thema der Sedimentation in Wasserstauwerken.

Nachdem er mittels neuronaler Netzwerke (Programme mit künstlicher Intelligenz) nachweisen konnte, dass sich in japanischen Reservoiren weitaus mehr Sediment ansammelt, als bei deren Planung und Erbauung vorgesehen, erhielt er eine Einladung von der Kyoto University, Japan, weitere Forschungen vorzunehmen.

Ziel der Forschungen war es, mithilfe der neuronalen Netzwerke detaillierte Aussagen und Vorhersagen zum Zustand von alten wie neuen Stauseen treffen zu können, selbst wenn reelle Daten rar sind. Auf dieser Basis können Planer von Stauseen gezielt Sicherheitsmaßnahmen vornehmen, welche Sedimentation aufhalten oder verringern.

Von März bis Juni 2019 absolvierte Herr Landwehr seinen Forschungsaufenthalt in Japan, der von der Sievert Stiftung finanziell unterstützt wurde.

Antragsteller: Tobias Landwehr

 

 

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